RHVÖ - Rettungshundeverband Österreich

Lawinensuche

Schriftgröße:

Das bekannteste Einsatzgebiet für Rettungshunde ist die Suche nach Verschütteten nach Lawinenabgängen. Auf Grund der guten Geruchsleitfähigkeit des Schnees, können die Hunde auch Personen in mehreren Metern Tiefe orten. Da in der Lawine ebenso wie in Trümmern Personen gesucht werden, die für den Hund nicht sichtbar sind, kann ein Trümmerhund im Schnee lernen ,wie „leicht“ es ist, durch Scharren und Graben zu einer verschütteten Person zu kommen. Die Arbeit im Schnee wird daher oft als Unterstützung für die Ausbildung zur Trümmersuche wahrgenommen. Hunde und Hundeführer machen diese Arbeit sehr gerne, ein einsatzfähiges Team (Hunde und Hundeführer) muss aber unbedingt sehr nahe am lawinengefährdeten Gebiet leben, da einer der wichtigsten Faktoren bei der Suche im Schnee ist, dass sie so rasch als möglich nach Lawinenabgang beginnen muss - bereits nach ca. 20 Minuten sinkt die Überlebenschance von verschütteten Personen drastisch ab.

Natürlich wird der Ausbildungsstand von Lawinenhunden in Prüfungen getestet, um ein einsatzfähiges Team zu werden müssen jedoch sowohl Hundeführer als auch Hund eine sehr gute Konstitution aufweisen, und der Hundeführer muss unbedingt auch ein guter Schifahrer sein.

Lawinensuche
Lawinensuche
Lawinensuche
Lawinensuche
Lawinensuche