RHVÖ - Rettungshundeverband Österreich

Trümmersuche

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Bei Hauseinstürzen (Gasexplosionen oder ähnliche Katastrophen, oder nach Erdbeben) werden Hunde eingesetzt, die in der Trümmersuche ausgebildet sind und gelernt haben mit unangenehmen Untergründen, Ablenkungen wie ungewöhnliche Gerüchen oder Lärm und möglicherweise auch Dunkelheit  umzugehen. Bei dieser Arbeit sind die Opfer für den Hund meistens nicht sichtbar, deshalb ist es erwünscht, dass die Anzeige nicht nur durch Bellen, sondern auch durch sogenanntes Eindringverhalten (Scharren, Entfernen von leichtem Material) möglichst punktgenau an der Stelle erfolgt, an der für den Hund der stärkste Geruch austritt. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen der Hund und sein Hundeführer. Sie arbeiten als Team zusammen und so ist es auch wichtig, für jedes Team die geeignete Ausbildungsform zu finden; deshalb wird das Training sehr individuell gestaltet

In Prüfungen wird der Ausbildungsstand der Hunde überprüft. In der Stufe "A" suchen die Hunde 2 Personen, in der Stufe "B" 3 Personen. Zusätzlich gibt es in der Trümmersuche noch Auslandsüberprüfung für die internationale Katastrophenhilfe nach Erdbeben, bei denen mehrere Suchen im Verlauf von üblicherweise 2 Tagen sowohl bei Tag als auch bei Nacht absolviert werden. Bei Bestehen dieses schwierigen Einsatztestes ist das Team dann für 2 Jahre  international einsatzfähig.

Trümmersuche
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